Wissenswertes zu Trauringen

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So wie jede Hand auch ihre eigene Form hat“, wählt man Eheringe genau entsprechend des jeweiligen Fingers aus. Wenn man beispielsweise kräftigere Finger hat, sind schmalere Ringe zu empfehlen und umgekehrt; zu stärkeren Fingerknöcheln passen ganz durchgeformte Ringe am besten. An einer großen schlanken Hand sehen breite gradlinige Ringe perfekt aus.
 
Wichtig ist die Form der Ring Innenseite, jedoch vor allem bei breiten Ringen. Hier macht die Rundung des Trauringes einen erheblichen Teil des Tragekomforts aus, auf den unbedingt geachtet werden sollte. Ein bombierter, das heißt nach innen gewölbter, Ring lässt sich leichter aufsetzen und abnehmen. Ein so aufwändig gearbeiteter Trauring fühlt sich von innen „weich wie ein Samthandschuh“ an.

Die Eigenschaften der Edelmetalle, Legierungen

Waren die Trauringe im Mittelalter nicht selten aus Eisen, bevorzugt man heutzutage aus gutem Grund höherwertige und langlebigere Materialien. Doch auch hier gibt es durchaus Unterschiede, die es bei der Wahl der Ringe zu beachten gilt.
 
Silber
Während Verlobungs- und Freundschaftsringe manchmal in Silber gewählt werden, eignet sich dieses Material für Trauringe weniger. Immerhin sollen letztere möglichst täglich über viele Jahre hinweg getragen werden. Da Silber relativ weich ist, ist es für eine solche Beanspruchung schlichtweg nicht geeignet. Der Ring würde sich in kurzer Zeit abnutzen und dünner werden. Sie sollten auch berücksichtigen, dass sich Muster und Formen entsprechend schnell abschleifen.
 
Gold
Das wohl populärste und zugleich traditionsreichste Material für Eheringe stellt Gold dar. Gold wird mit verschiedenen Feingoldanteilen und in unterschiedlicher Kombination mit anderen Metallen hergestellt. Die unterschiedlichen Legierungen, sprich Metallgemische, haben verschiedene Eigenschaften und eignen sich daher nicht gleich gut für Trauringe. Gemeinhin unterscheidet man Gold hinsichtlich der Farbe und des Feingoldgehalts der Legierung.
 
Gold 333/1000
Im umgangssprachlich 333er Gold genannten Material sind 333 von 1000 Teilen Feingold enthalten. Dies ist vor allem für Modeschmuck von Vorteil, denn aufgrund des geringeren Feingoldanteils sind Gewicht und Preis geringer als bei anderen Legierungen. Der Anteil an Silber, Kupfer, Palladium, Zink in dieser Legierung kann sich optisch bemerkbar machen, indem sich die Farbe des Goldes im Laufe der Zeit durch Korrosion verändert – das Gold kann anlaufen.
 
Gold 585/1000, 750/1000
Diese zwei Legierungen sind durch ihre fantastische sonnengelbe Farbe für Trauringe uneingeschränkt zu empfehlen. Durch die Beimischung von Silber Kupfer, Palladium wird das „weiche“ Metall Feingold härter in seiner Konsistenz entspricht allen Alltagsansprüchen. Die Wahl des Goldlegierung ist eine persönliche Entscheidung, die von Ihren Vorlieben bezüglich der Goldfarbe, des Gewichts und der Wertigkeit Ihres Schmuckstückes abhängt.  
 
Es muss jedoch nicht immer Gold sein. Wenn Sie auf der Suche sind nach besonderen und, oder wertigen Ringen in edlen Silbertönen, lohnt es sich auch, Platin oder Titan in Betracht zu ziehen.

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